Burnout-Hilfe Stuttgart

Vorbeugung und Unterstützung durch Coaching

Ihr Potenzial-Coach


Deshalb mag ich das Potenzialcoaching

Ich bin vermutlich stärker an Leistung orientiert, als ich es mir zugestehe. Aber es gibt jeden Tag soviel faszinierendes zu tun! Seltsamerweise fallen mir dazu zwei Passagen aus der Bibel ein. Die eine besagt, dass alles »Jagen nach Wind« ist und die Erde sich somit auch weiterdrehen wird, wenn ich nichts mache. Das mag sein. Lieber ist mir jedoch die Geschichte mit den Talenten: Was uns mitgegeben ist, kann mehr werden, als es zuvor gewesen ist.

»Soll das alles gewesen sein?«

Hätte ich mich nicht intensiv mit dem Thema Potenzialcoaching und den Verfahren beschäftigt, die ich dabei für meine Coachees nutze, hätte ich heute einen anderen Job. Wahrscheinlich wäre ich sogar in irgendeiner Redaktion in leitender Funktion. Möglicherweise hätte mir das nicht entsprochen und ich würde mich heute - geboren 1959 - fragen, ob das wirklich alles gewesen sein soll.

Mit dieser Frage kommen viele meiner Coachees zu mir in den Potenzialtag. Meistens sind sie um die 40 Jahre alt und erleben das beginnende Zeitalter des weisen Schwaben »irgendwie orientierungslos«. Sie haben mit Haus, Karriere und Familie »alles erreicht« und doch den Eindruck, etwas zu tun, das ihnen nicht entspricht. Sie fühlen sich unvollständig und fürchten die Zeit, die beruflich noch vor ihnen liegt.

Wert-volle Erfahrungen

Erfolgreiche Manager kamen ins Potenzialcoaching, die mit Mitte 20 frisch von der Uni weg geworben worden sind, die Karriereleiter stetig hinauf fielen und ratlos fragten, warum sie mit ihrer geliebten Frau und ihren Kindern nichts anfangen können. Von wegen Life-Work-Balance! Im Rahmen eines Potenzialtages, der neben der Bestandsaufnahme auch große Coachinganteile hat, gestehen sie sich dann ein, dass sie den Umgang mit nahe stehenden Personen schlichtweg nicht gelernt haben.

Ein Buchhändler orientierte sich an den Werten seiner Freunde und war schließlich wie sie Geschäftsführer. Da er häufig den Wohnort wechseln musste, verzichteten er und seine Frau auf Kinder. Er arbeitete sich in die Bürotechnik ein und hatte schließlich mit Büchern und Lesern überhaupt nichts mehr zu tun. Er war unglücklich, und seine Ehe scheiterte. Schließlich verlor er seinen Job, und das war genau der richtige Moment, um einmal inne zu halten. Dass er sich nach drei Monaten Arbeitslosigkeit, der längsten Flaute in seinem Leben, als Langzeitarbeitsloser fühlte, hat ihn zumindest zum Umdenken bewogen.

Boxenstopp statt Hamsterrad

Im Rahmen eines Potenzialtages stellte er fest, dass er gerne wieder zu seinen ursprünglichen Idealen zurück möchte, nämlich Leser zu beraten, sich mit ihnen auszutauschen, in der Hierarchie so eingeordnet zu sein, dass ihm täglich jemand auf die Schulter klopft. Er suchte sich daraufhin eine Stelle in einem kleineren Unternehmen, in dem er seine technischen Fähigkeiten einbringen kann, dafür gelobt wird und wieder Zeit mit den Lesern verbringt. Inzwischen redet er wieder mit seiner Frau; für Kinder ist es leider zu spät.

Ich mag den Potenzialtag, weil er für viele Menschen eine wirkliche Zäsur bedeutet, eine Art Boxenstopp statt ihres sonstigen Hamsterrads, und sie sich danach neu und selbstsicher orientieren konnten. Andere fühlten sich positiv bestätigt und können besser mit den Dingen umgehen, die sie im Alltag als störend empfunden haben. Es schön zu erleben, wenn jemand sich am richtigen Platz fühlt - oder den Weg dorthin mutig beschreiten mag.

 


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© 2011 - 2018 Peter Kensok, M.A. Coach und Heilpraktiker für Psychotherapie (HPG), Stitzenburgstr. 18, 70182 Stuttgart, Telefon: 0711 / 25 99 0 66 Kontakt: Email